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Donnerstag, 26. Juni 2014

WM-Mini-Pizza "Schwarz-Rot-Gold"

Heute Abend wird es spannend wenn sich die Frage stellt: schaffen wir es ins WM-Achtelfinale? Bei uns wird das Bier und Mischbier schon mal kaltgestellt, und als kleiner Glücksbringer wird es wieder WM-Minipizzen geben! 


Der Quark-Öl-Teig ist super schnell gemacht und lässt sich auch hervorragend vorbereiten und sogar einfrieren, die Minipizzen müssen dann kurz vorm Spiel nur noch in den passenden Farben belegt werden und ab in den Ofen! Ich liebe das aromatisch-fruchtige Aroma von Cocktail-Tomaten auf herrlich cremigen Käsegrund!

Zutaten:
300g Mehl (Weizen/Dinkel/Vollkorn)
150g Quark
6 EL Milch
6 EL ÖL
1 Pck. Backpulver
Etwas Salz

Zum Belegen:
Frischkäse (doppelrahmstufe)
Circa 250g bunte Cocktailtomaten (schwarz, rot und gelb)
Geriebenen Mozzarella
Frisches Basilikum
Pfeffer

Für den Pizzateig werden alle Zutaten vermischt und zu einem glatten Teig geknetet. Im Kühlschrank 20 Min. ruhen lassen. Den Teig in circa 12 Portionen aufteilen (am einfachsten zu einer großen Rolle rollen und in kleine Portionen schneiden), die Portionen mit der Hand oder mit dem Nudelholz zu kleinen Pizzen ausrollen. (Zum einfrieren: Mit Frischhaltefolie oder zugeschn. Backpapier stapeln und einfrieren).


Den Ofen auf 180° C vorheizen. Die Minipizzen mit Frischkäse bestreichen. Etwas geriebenen Käse auf die Pizzen verteilen.  Ein wenig frisches Basilikum in feine Streifen schneiden und auf dem Käse verteilen. Tomaten waschen und mit einem guten Messer in dünne Scheiben schneiden. Die Pizzen von oben nach unten zuerst mit den schwarzen Tomaten, dann den roten Tomaten und letztlich den gelben Tomaten belegen (Ich brauche circa 1-2 Tomaten je Farbe pro Pizza). Zuletzt noch etwas Pfeffer darüber mahlen. Bei 180°C circa 20 Minuten backen.


Und nun Daumendrücken!!



Mittwoch, 18. Juni 2014

WM & Brasilien Feeling: Caipirinha Cake Balls!

Zur Fussball-WM in Brasilien gibt es hier für den Fussballabend noch die passende Nascherei! Die süßen kleinen Caipirinha Cake Balls können perfekt zwischendurch genascht werden! Sie eignen sich aber auch sonst hervorragend als Eye-catcher für jede Sommerparty und etwas Copacabana Feeling!


Zutaten Kuchenteig:
150 g Limetten-Joghurt (alternativ Zitrone)
100 g Zucker
150 g Mehl
1 Ei 
1 TL Backpulver
100 ml Sahne
1 Prise Salz
1 EL Limettensaft
einen Schuss Cachaca/weißer Rum
geriebene Schale einer halben unbehandelten Limette
  grüne Lebensmittelfarbe

Zusätzliche Zutaten:
50-100g Butter
200g Puderzucker
2 EL Limettensaft
2 EL Cachaca/weißer Rum
200-250g weiße Kuvertüre
Rohrzucker zum dekorieren
(Alternativ Zucker mit etwas grüner Lebensmittel färben)

[Der Cake Ball Teig lässt sich am besten schon am Vortag zubereiten, so ist genug Zeit zum zwischenzeitlichen kühlen und für die Schokolade zum aushärten!]
Die Zutaten für den Kuchenteig vermischen, so viel Lebensmittelfarbe dazu geben bis die gewünschte grüne Farbe erreicht ist. Den Teig in eine gefettete Kuchenform geben und bei 180°C Ober/Unterhitze circa 25-40 Minuten backen ( am besten regelmäßig mal mit einem Zahnstocher testen bis kein Teig mehr dran klebt!), abkühlen lassen. 
Den Kuchen aus der Form lösen, eventuelle braune/harte Ränder entfernen. Den restlichen Teig mit den Händen fein zerkrümmeln. Die weiche Butter, Limettensaft, Cachaca und Puderzucker dazu geben und kneten bis eine homogene Masse entsteht (ggf. noch Puderzucker oder Rum nachgeben). Den Teig min. 1 Stunde im Kühl-/Eisschrank fest werden lassen. 
[An heißen Tagen empfiehlt sich die nächsten Schritte am Abend  zu erledigen und einen Gefrierschrank zu verwenden!] Mit einem Esslöffel kleine Portionen abstechen und zu Kugeln rollen - wieder kurz kaltstellen. Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Nun nacheinander die Teigkugeln mit Pralinenbesteck oder einer Gaben in die Kuvertüre tauchen, leicht abtropfen lassen und auf eine Backpapier geben. Mit Rohrzucker oder grünem Zucker besteuen und die Schokolade aushärten lassen (an heißen Tagen am besten im Kühlschrank!). Die Cake Balls bis zum Verzehr im Kühlschrank lagern und kühl servieren (aufgrund der Kuvertüre nicht in die Sonne stellen, sonst wird es klebrig!)
Die Caipi Cake Balls lassen sich übrigens auch problemlos im vorraus herstellen, einfrieren und noch leicht angefroren servieren!
Viel Spaß beim Naschen!

Sonntag, 8. Juni 2014

Saftige Blaubeer-Vanille Muffins

Heute zum Feiertag gibt es ein blitzschnelles Rezept für süße saftige Vanille-Blaubeer Muffins! Die Kombination von Vanille und Blaubeeren ist doch immer wieder etwas Feines! Und obwohl die Muffins herrlich saftig sind, lassen sie sich prima von der Hand essen (ganz ohne große Schmiererei). Sie sind daher perfekt für jede(s) Picknick, Party oder Kindergeburtstagsfeier geeignet!


Zutaten für 24 Küchlein:
300g Mehl
200g Zucker
2 Eier
250g Vanilejogurt
200ml Sahne
1 Pck.Vanillezucker
2 TL Backpulver
1 Glas eingelegte Heidelbeeren, abgetropft
Etwas Puderzucker



Den Ofen auf 180°/Gas Stufe 3 vorheizen. Alle Zutaten außer Heidelbeeren und Puderzucker zu einem glatten Teig rühren. Die Heidelbeeren unterheben. Nun je einen EL Teig in kleine Silikon-Cupcake/Törtchenförmchen oder in eine mit Papierförmchenausgelegten Muffinblech geben. Bei 180°C ungefähr 15-20 backen (bis am Holzstäbchen kein Teig mehr hängen bleibt). Aus dem Ofen nehmen und aufkühlen lassen. Die Törtchen aus den Silikon-/Papierförmchen lösen. Direkt vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen!


Montag, 19. Mai 2014

Bunte Lasagne-Pesto-Röllchen am Spieß

Für Ninas Blog-Event "Für Spießer" habe ich ein bisschen hin und her probiert um ein neues "Spießchen"-Rezept zu kreieren. Heraus kamen diese wunderbaren Lasagne-Pesto-Spieße! Die Lasagne-Pesto Röllchen sind zwar ein kleine Sauerei in der Herstellung, doch sind sie optisch richtige Hingucker und wirklich sehr sehr lecker! Die etwas aufwendigere Zubereitung ist es auf jeden Fall wert, besonders für Gäste!


Zutaten für 4 Spieße:
8 Lasagneplatten
4 EL Grünes Pesto
4 EL Rotes Pesto
4 EL Schmand
Etwas geriebenen Käse
Salz
Öl zum einfetten 
Holzspieße

Die Lasagneplatten in gesalzenes kochendes Wasser geben und weich kochen. Nun die Platten vorsichtig heraus nehmen und auf die Arbeitsfläche legen. Vier Platten dünn mit Schmand bestreichen, je eine zweite Platte vorsichtig darauf legen sodass ein "Doppeldecker" entsteht. Die oberen Platten mit Pesto bestreichen (2 rot, 2 grün). 
 

Nun geht es ans rollen und es wird etwas klebrig, es gibt 2 Möglichkeiten:  
1.) Jeden "Doppeldecker" vorsichtig der Länge nach einrollen, ganz vorsichtig in 4 Rollen schneiden und vorsichtig auf 4 Spieße stecken. Pro Spieß sollten farblich wechselnd insgesamt 2 rote Röllchen und 2 grüne Röllchen gesteckt werden.
2.) Den ersten (grünen) "Doppedecker" vorsichig der Länge nach aufrollen, 4 Holzspieße in gleichmäßigen Abständen durchspießen (so werden die Röllchen fixiert), dann vorsichtig zwischen den Spießen mit einem Messer die Lasagnerolle durchtrennen. Die Röllchen auf dem Spieß nach hinten schieben. Den zweiten roten "Doppeldecker" vorsichtig der Länge nach aufrollen und die 4 Holzspieße vorsichtig in gleichmäßigen Abständen durchstechen. Wieder mit einem Messer zwischen den Spießen die Rolle durchtrennen. Weiter verfahren bis auf jeden Spieß abwechselend 4 Röllchen farblich abwechselnd aufgespießt sind.
Die Spieße in eine gefettet Auflaufform geben, mit geraspelten Käse bestreuen und bei 180-200° min. 15 Minuten backen bis der Käse geschmolzen ist und Farbe annimmt. Sofort servieren.  
Sehr lecker dazu: ein paar geviertelte Cocktailtomaten mitbacken!



Und HIER gehts zum Blog-Event:
http://ninas-kleiner-food-blog.blogspot.de/2014/04/blog-event-fur-spieer-mit-verlosung.html



Donnerstag, 1. Mai 2014

Swirled Vanilla-Chocolate Cupcakes

Heute stelle ich eich eine kleine Abwandung meiner Lieblings-Vanille-Cupcakes vor, und zwar als Schoko-Vanille! Wie auch die Vanille Cupcakes sind sie super schnell gemacht und der Teig schön saftig. Lediglich das Frosting braucht etwas länger- Um den "Swirl" Effekt zu erreichen habe ich auf ein amerikanisches Buttercremerezept zurückgegriffen, diese ist jedoch sehr mächtig! Wer es lieber etws leichter mag kann auch die französische Buttercreme mit Ei versuchen oder eine Puddingbuttercreme, diese habe ich selber allerdings noch nicht mit"Swirl" ausprobiert.

Cupcakes:
150 g Vanille-Joghurt (z.B. Landliebe)
100 g Zucker
150 g Mehl
1 Ei 
1 TL Backpulver
100 ml Sahne
1 Prise Salz
 1 Pck. Vanillezucker
1-2 EL Kakao
Frosting:
150g weiche Butter
(200-)250g Puderzucker
1-2 EL Milch
1 Pck. Vanillezucker
2-3 EL Kakao

Die Zutaten für die Cupcakes bis auf den Kakao gut miteinander verrühren. Die Hälfte des Teiges in eine separate Schüssel geben und den Kakao unterrühren. Nun mit einem Löffel abwechselnd Vanille- und Schokoteig in die Cupcakeförmchen füllen bis sie ungefähr 1/2-1/3 gefüllt sind. Wer möchte kann mit einem Stäbchen den Teig durchziehen um einen "Swirl"-Effekt zu erreichen. Bei 180°C 20-30 Min backen (Holzstäbchenprobe!) und gut auskühlen lassen.

Für das Frosting die Butter einige Minuten cremig aufschlagen, dann den Puderucker und Vanillezucker gut unterschlagen. Die Hälfte in eine separate Schüssel geben und den Kakao unterrühren. Nun wird vorsichtig der Spritzbeutel halb-halb mit Vanille und Schokobuttercreme gefüllt, und zwar längs - in jeder Eben sollen gleichzeitig beide Cremes nebeneinander zu finden sein. Nun ganz normal das Frosting auf die ausgekühlten Cupcakes spritzen, dabei entsteht von selber der "Swirl" Effekt.



Donnerstag, 13. März 2014

Himmlisch saftige Apfel-Zimt Schnecken

Dieses wunderbar saftige Apfel-Zimt Schneckenrezept möchte ich Euch nicht vorenthalten! Die süßen Schnecken sind einfach unglaublich lecker, eine unwiderstehliche Füllung aus leicht karamellisierten Äpfeln und Zimt! Nicht wundern über die größeren Mengen Zucker, das Rezept kommt ursprünglich aus den USA. Hier ist die abgeänderte Form für die europäischen Küchen!


Zutaten:
1 Blech Hefekuchenteig (fertig oder selbstgemacht)
2-3 Äpfel
~ 100g Zucker
4 + 2 EL Butter
mehrere EL Zucker & Zimt (Mischverhältnis ungefähr 1EL Zimt auf 100g Zucker)
Etwas Puderzucker und einen einen Schuss Milch (Alternativ Zitronensaft oder Wasser)


Den Ofen auf 200°C vorheizen. 2 EL Butter in der Pfanne schmelzen und mit einem Pinsel auf dem Hefekuchenteig verteilen. Zucker& Zimt über den Teig streuen bis alles bedeckt ist. Die Äpfel schälen, entkernen, und in kleine Würfel schneiden. 4 EL Butter in eine Pfanne geben und erhitzen. Wenn die Butter geschmolzen ist, die Hälfte des Zuckers unterrühren, nun die Äpfel dazu geben und anschließend den restlichen Zucker unterrühren. Die Apfelwürfel einige Minuten sautieren bis sie anfangen zu karamellisieren.  Nun die Äpfel gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Den Teig von einer Seite aus vorsichtig einrollen. Nun die Rolle in circa 3cm dicke Scheiben schneiden (vorsichtig, klebrig!) und diese Scheiben/Schnecken auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Schnecken bei 200°C ungefähr 20 Minuten backen bis sie goldbraun geworden sind, dann rausholen. Etwas Puderzucker mit Milch zu einem Zuckerguß verrühren. Mit der Gabel streifenförmig den Zuckerguß auf den Schnecken verteilen, die Schnecken auskühlen lassen und genießen!

Ich habe wirklich noch nie so unwiderstehliche Apfelschnecken probiert!


Freitag, 14. Februar 2014

[Valentine's Day] Valentinstag Cake Balls - Kuchenpralinés zum Verlieben

Cake Balls sind kleine Pralinés aus Kuchenteig ummantelt mit Schokolade. Im Prinzip Cake Pops ohne Lollistiel. Aber genau so lecker! Ich hatte von der Valentinstag-Bäckerei etwas rosa Kuchenteig übrig und habe versucht ein paar Cake Balls daraus zu zaubern. Verfeinert wurde der Kuchenteig mit Butter, Erdbeermarmelade, etwas Likör und viel Puderzucker, dann eingetaucht in weiße Schokolade - Himmlisch!







Bitte nicht wundern über die Mengenangaben, ich hatte quasi nur einen halben Teig zur Verfügung. Sie dienen nur zur Orientierung, die Mengen müsst ihr an die Menge und die Feuchtigkeit eures Kuchenteiges anpassen, und so viel Puderzucker dazu geben bis es eine knetbare Masse wird!

Ihr braucht ungefähr:
1/3-1/2 gebackenen Kuchenteig (zB.Rührkuchen oder Marmorkuchen, rosa/rot gefärbt)
Ca.100g Butter
2-3 EL Erdbeermarmelade
Viel Puderzucker (bei mir waren es 120-160g)
Nach Belieben einen EL Likör
200g weiße Schokolade
Streusel






Den Kuchentei fein zerkrümmeln. Butter, Marmelade und Likör untermengen, dann Puderzucker dazugeben bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Es sollte einen geschmeidigen Teig ergeben der sich gut mit den Händen rollen lässt. Den Teig zu kleinen Kugeln rollen und min. 1 Stunde (besser über Nacht) im Kühlschrank fest werden lassen. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Nun die Bällchen in die Schokolade tauchen (am besten mit Pralinen-Besteck, alternativ vorsichtig mit der Gabel), abtropfen lassen und auf ein Backpapier geben. Mit Streuseln bestreuen und aushärten lassen. Kühl aufbewahren und bald genießen!



Happy Valentine's Day!!!



Donnerstag, 23. Januar 2014

Nusskuchen mit Amaretto/Rum-Infusion

Hhhhm so ein saftiger Nusskuchen ist schon was Feines! Doch wie peppt man einen Nusskuchen noch etwas auf? Puderzucker? Schokoladenglasur? Schokoladensplitter im Teig? Alles lecker! Doch hier mal eine Idee für die Erwachsenen, wie wäre es mit Amaretto oder Rum? Und ich meine nicht nur im Teig verbacken als Aroma. Nein, ich meine richtig mit Schuss! Wie geht das? 
Ganz einfach: als Infusion, mit einer Spritze!


Ihr braucht:
250g Butter
200g Zucker
4 Eier
1 Prise Salz
250g Mehl
1 Pck. Backpulver
200g gemahlenen Haselnüsse
120 ml Sahne

Circa 40-100 ml Amaretto oder dunklen Rum
Eine Spritze 10 oder 20 ml (zB Einweg-Spritze aus der Apotheke mit langer (Aufzieh-)Kanüle) 
Zum verzieren: Puderzucker oder Schokoladenglasur

Butter, Zucker und Eier schaumig rühren. Mehl mit Salz und Backpulver vermengen, dann unter die Buttermischung rühren. Abwechselnd Haselnüsse und Sahne unterrühren. 
Den Teig in eine Form füllen (sehr hübsch in Weckgläsern, oder auch in einer gefetteten Guglhupf oder Kastenform). Den Kuchen 30-50 min bei 180° backen (bei Weckgläser eher um die 30 min, größere Formen länger - einfach die Holzstäbchenprobe machen!)


Amaretto in ein kleines Glas füllen, die Spritze mit Amaretto/Rum aufziehen. Nun den Kuchen/Küchlein von oben an mehreren Stellen (schön symmetrisch) einstechen: bis ganz unten durch, dann beim rausziehen jeweils ein paar ml Amaretto einspritzen - so dass es sich durch den ganzen Kuchen verteilt! Je mehr ihr spritzt desto feuchter und klitschiger wird der Teig, aber nicht zu viel spritzen! Noch eine Nacht/Tag zeihen lassen und mit Puderzucker oder Schokoglasur verzieren!
Voila!
 
 

Ich liebe saftig-klitschigen Kuchen! Die Konsistenz erinnert mich an Keksteig - himmlisch! Der Amaretto gibt mit den Haselnüssen eine süßliche sehr harmoische Kombination, wer es lieber etwas kräftiger und alkoholischer mag greift zum Rum!





Montag, 23. Dezember 2013

Schneeflocken-Plätzchen

Und so schnell ist es schon der 23. Dezember! Wer noch nicht komplett im Weihnachtschoas versunken ist, und Lust hat heute noch eine Kleinigkeit zu backen beziehungsweise den Plätzchenvorrat nochmal aufstocken muss, für den habe ich hier ein schönes Rezept! Diesen Mürbeteig benutzen wir seit meiner frühsten Kindheit zum Plätzchen ausstechen. Das Geheimnis ist etwas Marzipan und Bittermandel-Aroma, dadurch werden die Plätzchen weicher und bekommen ein feines Aroma. Früher kam dann viiieeeeell knallbunter Zuckerguss und bunte Streusel und Perlen rauf! Doch es geht auch etwas edler: Als Schneeflocken mit weißen Zuckerguß verziert werden die Plätzchen zum echten Hingucker!


Ihr braucht: 
75g Marzipan
250g Mehl
100g Zucker
2 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
3-4 Tropfen Bittermandel Aroma
1 Ei
150g Butter

Außerdem: Eine Schneeflocken-Ausstechform, Puderzucker (circa 300g), Zitronen- oder Limettensaft und 1 Eiweiss

Das Marzipan würfeln. Die restlichen Zutaten dazu geben und zu einem geschmeidigen Teig kneten. Min. 1 Stunde im Kühlschrank kaltstellen. Den Ofen auf 175° (Heißluft 150-160°) vorwärmen. Den Teig mit Mehl (oder Frischhaltefolie) circa 4mm dick ausrollen und mit einer Schneeflocken- oder Sternform Kekse ausstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und 10-15 min. backen (sie können raus wenn die Ränder anfangen braun zu werden), auskühlen lassen!

Für den ersten Zuckerguss etwas Puderzucker mit Limetten- oder Zitronensaft verrühren bis ein geschmeidiger Guß entsteht. Die ausgekühlten Plätzchen mit dem Pinsel mit einer Schicht Zuckerguß überziehen und trocknen lassen. 
Für die kleinen Pünktchen braucht ihr etwas Royal Icing - dafür 1 Eiweiss mit 250g Puderzucker und einem EL Limetten- oder Zitronensaft mind. 6 Minuten steif schlagen bis sich steife Spitzen bilden. Von dem Royal Icing braucht ihr nur wenig (mit dem Rest können noch andere Kekse verziert werden), 2-3 EL abnehmen und mit ein paar Tröpfchen Wasser vermengen sodass ein glatte geschmeidige Masse entsteht. Zum Auftragen nehme ich gerne einen Gefrierbeutel, fülle ihn, schneide unten eine ganz kleine Spitze ab und benutze diesen als Spritzbeutel. Nun kleine Punkte auf die Flocken/Sterne setzen und aushärten lassen.


Gutes Naschen!

Sonntag, 8. Dezember 2013

Mamas Lieblingsplätzchen

In der manchmal doch etwas stressigen Adventszeit habe ich bei meinen Eltern ein paar Tage Ruhe gefunden, um doch endlich auch etwas Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen. Im Haus hängen schon die Weihnachtskugeln von den Deckenbalken, im Garten am Tannenbaum hängen schon die Lichterketten, und auch die ersten Ladungen fertige Plätzchen erwarteten mich. Mein Besuch wurde natürlich genutzt um zusammen weitere kleine Köstlichkeiten zu kreieren!


Ich muss berichten, Mamas Plätzchen sind ganz wunderbar! Fein duftend, raffinierte Aromen, wohl mundend - sie schmecken köstlich nach erlesenen Gewürzen! Mamas kleines Geheimnis, was die Plätzchen immer noch einen Tick besser macht, sind die ausgesuchten Zutaten. (Eigentlich logisch... warum greift man selbst dann doch immer zum fertigen Vanillezucker?!) Dass A und O: mit viel Liebe backen und ausgesuchte, qualitativ hochwertige Zutaten verwenden - echte Gewürze statt Aroma! 

Nuss-Mäuse, Kardamom-Herzen, Kokosmakronen mit Rohrzucker und Suleika-Ringe

Selbstgemachter Vanillezucker aus echten Vanilleschoten, frisch gemahlene Bio-Haselnüsse, selbstgemahlener Puderzucker aus Rohrzucker, geriebene Tonkabohne, ausgesuchte Gewürze... Bei acht verschiedenen Plätzchen-sorten/dosen lässt sich mit geschlossenen Augen allein durch die Duftnuancen genau erraten um welche Köstlichkeit es sich handeln muss!


Schoko-Nuss-Kugeln

125g Butter
75g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker/ 1 EL selbstgemachter Vanillezucker
125g Mehl
30g Speisestärke
1 TL Zimt
6 EL Kakao (stark entölt)
3 EL Haselnussmus (zB von Rapunzel aus dem Reformhaus)
30-40 ganze Haselnüsse
Etwas Kuvertüre zum verzierem (halb Vollmich, halb Zartbitter)


Die Butter schaumig rühren und langsam Puderzucker mit Vanillezucker unterrühren. Das Haselnussmus untermengen. Das gesiebte Mehl mit Stärke, Zimt und Kakao vermengen. Die hälfte der Mehlmischung mit dem Knethaken unterrühren. Nun die zweite Hälfte mit der Hand unterkneten und alles zu einem glatten Teig kneten. Aus dem Teig circa 3cm dicke Rollen formen und in je 1cm dicke Scheiben schneiden. Auf jede Scheibe eine Haselnuss drücken und die Scheibe um die Nuss herum zu einer Kugel formen/rollen. Die Kugeln auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech bei 180° C ungefähr 15 Minuten backen. Auskühlen lassen und mit geschmolzener Kuvertüre verzieren.

Suleika-Ringe
180g Butter
100g Puderzucker
50g feiner Zucker
abgeriebene Schale von 1/2 Orange (Bio, nicht gepritzt)
1 TL Zitronensaft
1-2 EL Orangensaft
350g Mehl
Etwas Zuckerguss (Puderzucker & Zitronensaft) und gehackte Piztazien zum verzieren 

Butter, Puderzucker, Zucker, Orangenschlae, Zitronen- und Orangensaft cremig rühren. Mehl dazu geben und zu einem glatten Teig kneten. Den Teig zu etwa 35 Ringen formen (Röllchen formen, die Enden überlappen und Ring glätten). Auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech bei 125° ungefähr 35 Minuten backen. Auskühlen lassen. Einen Klecks Zuckerguss auf jeden Ring geben und mit gehackten Pistazien bestreuen, fest werden lassen und genießen!

Samstag, 30. November 2013

Kleine Vanille-Amaretto Gugl

  Diese saftigen kleinen Mini-Gugls lassen das Naschkatzenherz höher schlagen! Zu dem feinen Vanille-Aroma gesellt sich vollmundiger Amaretto - eine ziemlich traumhafte Kombination! Die kleinen Gugl sind ganz schnell und einfach zubereitet, ein wunderbares Mitbringsel oder auch einfach für zwischendurch zum naschen...

 
Für circa 30 Mini-Gugl:
150 g Vanille-Joghurt
100 g Zucker
150 g Mehl
1 Ei 
100 ml Sahne
 1 TL Backpulver
1 Prise Salz
 Mark einer Vanilleschote
Einen guten Schuss Amaretto (oder zwei) 
Puderzucker zum bestäuben

 Den Ofen auf 180° C Ober/Unterhitze vorheizen. Die Zutaten zu einem geschmeidigen Teig vermischen und mit Amaretto abschmecken. Die Mini-Guglform gut einfetten, mit einem Esslöffel den Teig in die Gugl-förmchen füllen. Die Gugls 18-20 Minuten backen. Abkühlen lassen, Gugls aus der Form klopfen, und mit Puderzucker bestäuben. 
Und Genießen!





Sonntag, 7. Juli 2013

{Beeren Special} Mürbeteig-Löffelchen mit Beeren-Ganache

Letztens habe ich von meiner Tante einen total süßen Keksausstecher in Löffelform geschenkt bekommen! Ich finde den Ausstecher super niedlich, habe mich aber gefragt was mache ich bloß damit? Und dann hatte ich DIE Idee. Zur Zeit sind diese "Servierlöffel" für Fingerfood ja total angesagt, und so toll ich die Idee auch finde, für größe Feiern finde ich das Konzept unpassend weil sehr viele von den nicht ganz günstigen Löffelchen benötigt werden. Aber was wäre wenn man diese Löffel selbst machen könnte? Zum mitessen?
Warum nicht einfach selbst Servierlöffelchen aus Mürbeteig backen?!


Zu meinem kleinen Beeren-Schlemmerbuffet musste ich diese Löffelchen-Idee also natürlich unbedingt gleich ausprobieren! Und das Resultat sieht nicht nur ganz entzückend aus, die Löffelchen schmecken auch zuckersüß und ich finde die Idee einfach klasse & originell! Mürbeteiglöffelchen mit Beeren-Ganache!


Ihr braucht

für den Marzipan-Mürbeteig:
250g. Mehl (Typ 405)
75g. Marzipan
100g. Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Ei
150g. weiche Butter
1 Prise Salz
2-5 Tropfen Bittermandelaroma nach Belieben
und natürliche einen Löffelausstecher!

Außerdem Puderzucker, etwas Zitronensaft und etwas blaue Lebensmittelfarbe

Das Marzipan in Würfel schneiden. Die restlichen Zutaten untermischen und zu einem Mürbeteig verkneten. Den Teig 1 Stunde im Kühlschrank kaltstellen. 
Nun portionsweise Stücke von dem Teig heraus holen, ausrollen (Ich empfehle mit Frischhaltefolie, damit es nicht so schlimm klebt) und mit dem Löffelausstecher kleine Löffelchen ausstechen. Auchtung: Sobald der Teig warm wird reißen die Teiglöffelchen beim herausholen aus der Form! Eventuell den Ausstecher zusätzlich mit etwas Öl bepinseln damit der Teig nicht in der Form kleben bleibt. Die Teiglöffel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und im vorgeheizten Ofen (175° bzw. 140° Umluft) 10-15 min. backen bis die Löffelchen goldbraun sind. Auskühlen lassen. 
Aus Puderzucker, etwas Zitronensaft ein ein wenig blauer Lebensmittelfarbe einen dicken Zuckerguss herstellen und die Löffelchen mit Zuckerguss überziehen. Trocknen lassen.

für die Beeren-Ganache
  75g. weiße Kuvertüre

35g. Marmelade* eurer Wahl (zB. Himbeere oder Schwarze Johannisbeere)

15g. Sahne

25g. Butter

 Optional etwas Lebensmittelfarbe in Rot, Rosa oder Lila
(Ich habe von der Ganache gleich 2 Sorten gemacht: Himbeere und Heidelbeere) 
Zusätzlich 1-3 Packungen Beeren zB. Himbeeren, Blaubeeren oder Johannisbeeren


Die Marmelade mit der Sahne in einem kleinen Topf erhitzen, verühren und kurz aufkochen lassen. Die heiße Masse über die kleingehackte Kuvertüre gießen und rühren bis sich die Kuvertüre komplett aufgelöst hat. Zuletzt die Butter gut unterrühren. Gegebenfalls mit Lebensmittelfarbe nachfärben. Die Ganache min. 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen, dann mit einem Spritzbeutel vorne einen Klecks auf die Teiglöffelchen spritzen. Zum Schluss eine Beere auf die Ganache setzen.





Gutes löffeln!






Freitag, 5. Juli 2013

{Beeren Special} Vanille-Waffelherzen mit Himbeeren & Sahne

Diese süßen kleinen Waffelherzen sind ganz kinderleicht gemacht und suuuuuuuuper lecker!!


Ihr braucht:
150g weiche Butter
60g Zucker
2 Pck Vanillezucker
3 Eier
200g Mehl
1/2 TL Backpulver
1/4 L Milch

1-2 Packungen Himbeeren
200ml Sahne
1 Pck Sahnesteif
1-2 Pck Vanillezucker
Puderzucker


Für die Waffeln: Butter mit Zucker verquirlen und zu einer schaumigen Masse schlagen. Eier einzeln unterrühren. Mehl mit Backpulver vermischen und abwechelnd mit der Milch untermischen. 20 Min quellen lassen, dann im Waffeleisen Waffeln leicht kross backen. Einzeln auskühlen lassen und vorsichtig die Herzen abtrennen.

Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker steif schlagen. Nun werden die Waffelherzen zusammen gesetzt: Auf ein Waffelherz  mit dem Spritzbeutel 3 große Kleckser Sahne setzten, 3 Himbeeren dazwischen verteilen, ein weiteres Waffelherz als Deckel aufstetzen und mit Puderzucker bestäuben.. Wer mag verziert die Herzen oben noch mit einem Kleks Sahne und einer Himbeere. Sofort servieren







Freitag, 21. Juni 2013

Träume erfüllen: Schritt 2.2 - Die ersten Macarons mit Beeren-Ganache

Endlich geschafft! Die ersten und perfekten selbstgebackenen Macarons. Nach dem Backkurs in der Makrönchen Manufaktur und dem ersten Backversuch mit Eis-Macarons gab es letzten Sonntag bei einem kleinen Beeren-Schlemmerbuffet endlich das fertige Ergebnis zu probieren. Und sie waren SOOOO lecker!


Die Macaron-Schalen hatte ich schon einige Tage vorher zubereitet und eingefroren. Die müssen dann nur ein paar Stunden vorher auf dem Tiefkühlschrank genommen werden, wenige Minuten auftauen, und gefüllt werden. Anlässlich des "Beeren" Themas meines kleinen Buffets habe ich zwei leckere Beeren-Ganaches zubereitet.


Beeren-Ganache
150 gr. weiße Kuvertüre
70 gr. Marmelade* eurer Wahl (zB. Himbeere oder Schwarze Johannisbeere)
30 gr. Sahne
50 gr. Butter
 Optional etwas Lebensmittelfarbe in Rot, Rosa oder Lila

* Ihr könnt statt Marmelade auf pürierte Früchte nehmen, dann aber den Kuvertüreanteil erhöhen sonst wird die Ganache zu flüssig!

Die Marmelade mit der Sahne in einem kleinen Topf erhitzen, verühren und kurz aufkochen lassen. Die heiße Masse über die kleingehackte Kuvertüre gießen und rühren bis sich die Kuvertüre komplett aufgelöst hat. Zuletzt die Butter gut unterrühren. Gegebenfalls mit Lebensmittelfarbe nachfärben. Die Ganache min. 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen, dann die Macarons füllen!


Das Rezept habe ich etwas abgewandlt von dem original Rezept von Laura Leising. Diese Ganache ist relativ cremig durch einen vergleichsweise etwas höheren Feuchtigskeitsanteil. Dadurch verbindet sich die Füllung sehr schnell mit den Macaronschalen und die Macarons können schon nach wenigen Stunden verzerrt werden. Falls ihr die Macarons erst am nächsten Tag verzerren wollt (oder noch später), empfiehlt es sich den Kuvertüreanteil zu erhöhen, und die Macarons auf jeden Fall im Kühlschrank lagern!


Mein Fazit:
Es ist doch nicht so schwer wie man denkt wenn man ein paar Kleinigkeiten beachtet!
Und Übung macht den Meister, ich werde bei diesen Leckereien noch sehr sehr viel üben ;-)
Und Eis-Macarons sind der absolute Sommer-Hit!

Donnerstag, 13. Juni 2013

Träume erfüllen: Schritt 2.1 - Macarons selber backen!

Nachdem ich vor Kurzem in der Makrönchen Manufaktur einen Macaron Backkurs besucht habe, wollte ich natürlich auch zuhause gleich versuchen die kleinen Kunstwerke zu kreieren!


Mit reichlich Vorbereitungen (die richtigen Mandeln besorgen, Eiweiße 48 Stunden vorher trennen, die richtige Lochtülle kaufen..)  war es dann endlich soweit und ich habe es gewagt! 

Mit dem Makrönchen Rezept aus dem Backkurs (eine Version zum nachbacken auch hier bei 
Enie backt!) ging es los. Da ich leider noch keine KitchenAid habe, mit viel Handarbeit!


Vergessen hatte ich allerdings, das Laura uns erzählte wir sollen nicht bei schlechten Wetter backen. Richtig schlecht war es ja nicht, aber wir hatten eine hohe Luftfeuchtigkeit an diesem Tag und die Macarons brauchten über 3 Stunden bis sich beim trocknen endlich eine Haut gebildete!

Die "Füßchen" entstehen
Endlich im Backofen bekamen sie dann aber auch ganz schnell ihre "Füßchen"! Das ist besser als Fernsehen ;-) Meine Macarons waren bei 130° Umluft 15-16 Mintuen im Ofen, würde ich aber nächstes Mal auf 14 Minuten reduzieren. Da muss jeder bei seinem Backofen die richtige Zeit herausfinden. Leider haben ein paar der Macarons beim backen ein paar Risse bekommen (Ja ja, die Haut war noch nicht ganz dick genug, aber nach 3 Stunden wollte ich nicht mehr warten!), der Rest war aber glücklicherweise so gut wie perfekt.  
 
Ich entschied mich gleich noch eine Portion hinterher zu backen, diesmal in Rosa. In weiser Voraussicht hatte ich die doppelte Menge Eiweß vorbereitet!  Das rote Farbpulver (Asia Supermarkt) habe ich unter das steife Eiweiß gemengt - hat ohne Probleme geklappt! Bei dieser zweiten Portion wurde mir der Teig fast zu flüssig (zu lange geschlagen) und sie sind sehr auseinander gelaufen. Trotzdem waren sie nach dem Backen größtenteils perfekt, etwas groß und 2-3 aneinander geklebt, aber mit Füßchen und ohne Risse!


Die nicht ganz so perfekten Macarons habe ich gleich zu Eismacarons weiter verarbeitet, die optisch-intakten kommen am Wochenende mit lecker Füllung bei einem kleinen Schlemmerbuffet für Freunde aus den Tisch! Ich bin total glücklich mit meinem ersten Anlauf Macarons-Backen! Wobei Übung natürlich den Meister macht ;-)



Eismacarons sind ein Traum! Die Macaron-Schalen einfach mit einem Teelöffel Vanilleeis füllen, etwas Caramel-Drizzle (ich schwöre auf Starbucks!) drüber und zusammensetzten. Sofort genießen! Diese Kombination aus knusprig, kalt, cremig und süß ist einfach unglaublich!


Sonntag, 9. Juni 2013

Pina Colada Cupcakes mit ordentlich Rum!

Eine Frage der Definition. Zuerst allerersten Mal habe ich mir bei diesen leckeren kleinen Küchlein die Frage gestellt: sind das jetzt Cupcakes oder Muffins. Törtchen mit Buttercreme-Frosting - eindeutig Cupcakes! Aber, dieses Rezept beruht eigentlich auf einem Muffinteig.. Sieht aus wie ein Cupcake, Frosting schmeckt wie Cupcake, aber beim Küchlein: eindeutig herrlich saftiger Muffin!!


Das Ananas-Muffin Rezept ist bei uns eine Art Familienrezept: Oma backt sie, Mama backt sie, ich backe sie. Ursprünglich kam das Rezept aus einem dieser kleinen "GU Leicht gemacht" Büchlein, die leider in der ursprünglichen Form nicht mehr zu kaufen sind. Wir haben im Laufe der Jahre das Rezept angepasst und ergänzt, heraus kommen sehr saftige fruchtige Ananas Muffins. Letzte Woche habe ich das Rezept ein weiteres mal ergänzt um ein paar Pina Colada Cupcakes zum Grillfest zu zaubern.

Notiz: Es handelt sich nicht um normalen Cupcaketeig, der ist viel fluffiger und trockener. Aber dieser Muffinteig ist um so saftiger und klebriger - und das ist manchmal noch viel leckerer! Und eine ordentliche Portion Rum ist natürlich drin!



Ihr braucht:

Pina Colada Muffins (12 Stück)
200g Mehl
2 TL Backpulver
1/2 TLNatron
60g Kokosflocken
250-350g Ananas (aus der Dose oder frisch, in Stückchen)
1 Ei
150g brauner Zucker
100ml Öl
250g Naturjogurt
1/2 TL Limettensaft
2-3 EL Rum*

Optional:
Nochmehr Rum und eine Pipette

Pina Colada Frosting (Reicht für 12-15 Stück)
250g Butter
150 g Philadelphia
150g Puderzucker (bei Bedarf mehr)
2 EL Ananansasaft
3 EL Rum* 

* Ich habe Bacardi Oakheart verwendet, sehr gut geht auch Havanna Rum oder wer es etwas süßer mag nimmt Malibu. Weißer oder dunkler Rum geht beides, dunkler Rum hat das kräftigere Aroma.

Den Backofen auf 180° C vorheizen (oder 160°C Umluft). Mehl, Backpulver, Natron und Kokosflocken in einer Schüssel vermengen. In einer zweiten Schüssel das Ei verquirlen, Zucker, Öl, Jogurt, Limettensaft und Rum untermischen. Zuletzt die Ananasstückchen untermischen. Nun die Mehl mischung unterheben, aber nur so lange rühren bis es sich grade vermischt hat. In Muffinpapierförmchen füllen und im Blech 20-25 Min. backen.

Optional: Der extra Schuss Rum. Mit der Pipette etwas Rum in die ausgekühlten Muffins injizieren.

Für das Frosting Butter und Frischkäse (beides sollte Zimmertemperatur haben) mit dem Handrührgerät vermengen. Rum, Ananassaft und Puderzucker untermischen. Bei Bedarf noch mehr Puderzucker hinzufügen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Nun in einen Spritzbeutel füllen und die Cupcakes verzieren.



Vorsicht klebrig und einfach unheimlich lecker!! 
Und falls es im Sommer zu warm wird für Buttercreme: einfach weglassen, die Cupcakes sind als Muffins auch ohne Frosting ein Genuss!